Juli bis November

Kuhröhrling

Suillus bovinus

Vor jedem Verzehr ist eine sichere Bestimmung erforderlich

Rohverzehr
Rohverzehr nicht dokumentiert
Garen
Garen empfohlen, Mindestdauer nicht belegt
Kontrolle
Vor jedem Verzehr ist eine sichere Bestimmung erforderlich
Hinweis
Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) rät vom Rohverzehr wild gesammelter Pilze ab. Lassen Sie diese Sammlung von einer Fachperson kontrollieren und garen Sie sie sorgfältig; eine artspezifische Garpflicht ist hier nicht belegt.

Kleiner ockerfarbener Suillus der Kiefern, ohne Ring, vor allem an den sehr weiten, eckigen und oft herablaufenden Poren erkennbar.

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Pilztafel des Kuhröhrlings mit Hut, Poren, Stiel und diagnostischem Längsschnitt
Inhalt des Porträts

Zeitraum

Richtwert: Juli bis November.

Lebensraum

Kiefernwälder, Pflanzungen, Lichtungen und Wegränder unter Kiefern, oft in Gruppen.

Methode

Prüfen Sie mehrere sichtbare Merkmale, bevor Sie eine Art festlegen.

Drei Merkmale, die Sie am Exemplar prüfen sollten.

  1. Hut

    Gewölbt bis ausgebreitet, braunocker, oft mit welligem Rand.

  2. Poren

    Weit, eckig, graugelb bis oliv, oft länglich und nahe dem Stiel herablaufend.

  3. Stiel und Fleisch

    Dünner, hellockerfarbener, glatter Stiel ohne Ring, manchmal mit rosafarbenem Basalmyzel. Fleisch weisslich bis tonfarben, weich, manchmal langsam rosa verfärbend.

Untersuchen Sie das Exemplar in dieser Reihenfolge.

  • Untersuchen Sie die Unterseite und den Stiel bis zur Basis.
  • Vergleichen Sie die Fleischreaktion nur an einem Schnitt, der für die Untersuchung ohnehin nötig ist.
  • Beziehen Sie Wirtsbaum und Lebensraum als ergänzende Hinweise ein.

Merkmale, die nicht zu dieser Art passen.

  • Suillus granulatus mit kleinen Poren und Drüsenpunkten
  • Suillus variegatus mit trockenem, gesprenkeltem Hut
  • Gomphidius roseus mit Lamellen, oft in der Nähe

Quellen dieses Porträts