Juli bis Oktober

Satansröhrling

Rubroboletus satanas

Giftig

Rohverzehr
Nicht roh verzehren
Garen
Keine sichere Zubereitung validiert
Kontrolle
Nicht verzehren
Hinweis
Essen Sie diese Art niemals: Durch Garen wird sie nicht sicher.

Sehr grosser giftiger Röhrling, erkennbar an der Kombination aus weissgrauem Hut, im reifen Zustand roten Poren und sehr bauchigem gelb-karminrotem, fein rot genetztem Stiel.

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Bestätigte Pilztafel des Satansröhrlings mit jungen, reifen und alten Stadien, Poren und Längsschnitt
Inhalt des Porträts

Zeitraum

Die dokumentierte Fruchtbildung reicht von Juli bis Oktober an den passenden warmen Standorten.

Lebensraum

Helle, wärmeliebende Laubwälder auf Kalk, besonders unter Eichen und Buchen, gelegentlich in alten Parks.

Methode

Prüfen Sie mehrere sichtbare Merkmale, bevor Sie eine Art festlegen.

Drei Merkmale, die Sie am Exemplar prüfen sollten.

  1. Massiver, sehr blasser Hut

    Der Hut bleibt halbkugelig bis polsterförmig, kreideweiss bis silbergrau. Vorherrschendes Kastanienbraun spricht eher für einen anderen Röhrling.

  2. Gelbe, später rote Poren

    Die sehr kleinen Poren sind beim ganz jungen Fruchtkörper gelb und werden bei Reife orangerot, karmin- bis blutrot.

  3. Dicker Stiel mit feinem rotem Netz

    Der Stiel ist kurz und extrem bauchig, oben leuchtend gelb, weiter unten karminrot, mit feinem rotem Netz vor allem in der oberen Hälfte.

Untersuchen Sie das Exemplar in dieser Reihenfolge.

  • Prüfen Sie, ob der Hut weissgrau bis silbergrau bleibt und nicht wie bei einem Steinpilz braun ist.
  • Berücksichtigen Sie das Alter, bevor Sie die Porenfarbe bewerten: bei sehr jungen Exemplaren können sie noch gelb sein.
  • Bestätigen Sie gemeinsam den sehr bauchigen Stiel, die gelb-karminroten Töne und das feine rote Netz; verlassen Sie sich nicht allein auf das Blauen.

Merkmale, die nicht zu dieser Art passen.

  • Tylopilus felleus entwickelt rosa Poren und ein braunes Netz auf beigem Stiel, nicht die roten Poren und den karminroten Stiel der Zielart.
  • Caloboletus calopus behält gelbe Poren, auch wenn sein Stiel rote Töne haben kann.
  • Neoboletus luridiformis hat meist einen dunkleren Hut und rot punktierten statt fein genetzten Stiel.
  • Steinpilze aus der Gruppe Boletus edulis haben braune Hüte und weisse, später olivfarbene Poren, niemals blutrote.

Quellen dieses Porträts