Offizielle Vorsorge
Zecken im Wald: Stiche während eines Ausflugs vorbeugen
Zecken können in der Schweiz mehrere Krankheiten übertragen. Massnahmen vor, während und nach dem Gehen verringern die Exposition, beseitigen sie aber nicht.
Ratgeber lesen
Ein veränderliches Risiko kennen
Das Bundesamt für Gesundheit weist darauf hin, dass Zecken in vielen Regionen und auch in Höhenlagen vorkommen und ihre Aktivität von Bedingungen abhängt. Risiko lässt sich daher weder auf den Sommer noch auf eine Karte reduzieren. Prüfen Sie aktuelle offizielle Angaben und besprechen Sie eine FSME-Impfung bei Bedarf mit medizinischem Fachpersonal.
Exposition beim Gehen reduzieren
Bevorzugen Sie breite Wege, vermeiden Sie möglichst Kontakt mit Gras und Gebüsch, tragen Sie bedeckende Kleidung und nutzen Sie ein geeignetes Zeckenmittel gemäss Anleitung. Diese Massnahmen machen ein Gebiet nicht risikofrei. Behalten Sie sie auch bei kurzen Wegen und Pausen am Waldrand bei.
Nach der Rückkehr kontrollieren
Untersuchen Sie nach dem Spaziergang Kleidung und den ganzen Körper sorgfältig, auch weniger sichtbare Stellen. Führen Sie die Kontrolle zeitnah durch und beachten Sie offizielle Hinweise für Kinder oder Begleitpersonen. Die vollständige Kontrolle ergänzt die Vorsorge im Gelände, ersetzt sie aber nicht.
- Lesen Sie aktuelle BAG-Informationen.
- Tragen Sie bedeckende Kleidung.
- Prüfen Sie Körper und Kleidung nach der Rückkehr.
- Suchen Sie bei Symptomen medizinischen Rat.
Nach einem Stich richtig reagieren
Das BAG empfiehlt, eine Zecke mit geeigneter Pinzette rasch zu entfernen und die Stelle zu desinfizieren. Suchen Sie bei Fieber, Hautrötung oder anderen Symptomen nach einem Stich medizinischen Rat. Dieser Ratgeber ist kein medizinischer Rat und dient nicht zur Deutung von Symptomen.
Quellen geprüft am 30. August 2026
